21. Widerstand
Einführung:
Resistenz = Unempfengligkeit gegenüber der nationalsozialistischen Ideologie/ keine Akzeptanz der nationalsozialistischen Ideologie z.B. Katholiken, SPD und KPD.
Opposition = Widerspruch gegen Teile des NS-Regimes z.B. Kirchen gegen Ermordung der Behinderten
Widerstand= Aktive Handlung zum Sturz des Ns-Regimes ( ein Beispiel ist das Attentat 20 Juli 1944 von Stauffenberg).
Das Bestreben der evangelischen Kirche war es die Ideologie die Hitler hatte bzw. die Nationalsozialisten hatten
mit dem Evangelium zu vereinen.Viele der Kirchenmitglieder können diese Meinung jedoch nicht verstehen. Die Folge davon war, dass im Jahr 1933 viele aus der Kirche austraten und anschließend
sogenannte Orden wie z.B. die bekennende Kirche oder auch der Pfarrer-Notbund gegründet wurden in denen man die bisherige Glaubensansicht weiter predigte.

Illegales Predigerseminar
Zu dieser Zeit äußerten sich einige Strenggläubige über die nicht tolerierbaren Methoden der 'Nationalsozialisten, dass man z.B. geisteskranke Menschen einfach umbringen ließ. Das Resultat
dieser Prediger war, dass diese verhaftet und anschließend im KZ umgebracht wurden.
Kommunisten:
Die Kommunisten leisten den meisten aktiven Widerstand, tausende Todesurteile.
Ziel ist die Errichtung des Kommunismus wie in der SU.
SPD
Die SPD lehnt den Nationalsozialismuis ab. Dennoch regte sich nur wenig Widerstand, lediglich einige 100 Mitglieder engagierten sich in Aktionen. Parteivorstand agiert teilweise vom
Ausland.
Die Katholiken:
Anfangs stehen die Katholiken den Machthabern distanziert gegenüber, bis zum Konkordat (1933), ab da sind die meisten katholischen Bischöfe für Hitlers Politik eingenommen.
Nach der zielbewussten Verletzung des Konkordats setzen sich einzelne Bischöfe und Geistliche gegen:
-Gleichschaltung der katholischen Verbände,
-die
Zensur der kirchlichen Presse,
-die Behinderung der katholischen Erziehung in den Schulen,
-und die Überwachung von Geistlichen
zur Wehr.
Ermordung Geisteskranker (Herbst 1939) ist Auslöser für größere öffentliche Proteste.
Liberale/Konservative
Das wohlhabende Bürgertum beteiligit sich kaum am Widerstand/Opposition. Einige wenige wie Jakob Kaiser sind an dem Putschversuch am 20 Juli 1944 beteiligt.
Durch antijüdische Propaganda entsteht zunächst ein neues Selbstbewusstsein unter den Juden. Sie wollen bewusst
durch Mitgliedschaft in jüdischen Gruppen ein Zeichen gegen die Nationalsozialisten setzen. Gegen die Rohe Gewalt dieser Diktatur sind sie jedoch wehrlos. Es gab später einzelne erfolglose
Aufstände in Ghettos und Vernichtungslagern.
Bürgertum
Der größte Teil ist unentschieden oder unterstützt Hitler. Wenige schließen sich z.B. der Widerstandsgruppe des
20. Juli 1944 an.
Einzelne Widerständler
Es gab über 40 Versuche, Hitler zu töten. Der bekannteste ist der von Georg Elser, der eine Bombe im Münchner
Bürgerbräukeller einbaut. Diese geht leider zu spät in die Luft, Hitler verließ die Veranstaltung früher als geplant.
20. Juli 1944
Mit diesem Datum wird eine vorwiegend militärische Widerstandsgruppe beschrieben. General Ludwig Beck gewann nach und nach Offiziere, die die Ermordung Hitlers als einzige Möglichkeit sahen, den
Krieg zu einem einigermaßen "ehrenvollen" Ende zu bringen, indem man nach einem solchen Attentat einen Umsturz durchführt. Nach mehreren nicht verwirklichten Attentatsversuchen platzierte der
Oberst Claus Schenk Graf von Stauffenberg in Hitlers Führerhaupquartier Wolfsschanze während einer Lagebesprechung ein Sprengstoffpaket mit Zeitzünder in seiner Tasche. Er geht vor der
Explosion aus dem Raum, Hitler überlebt aber dieses Attentat. Die geplanten Umsturzpläne scheitern deshalb und wegen der großen Unterstützung für Hitler im Militär. Am Abend werden einige
Verschwörer erschossen.
Die Rote Kapelle
Schon in den frühen 30er Jahren bilden sich um den Berliner Oberregierungsrat Arvid Harnack und den Mitarbeiter des Reichsluftfahrtministeriums Harro Schulze-Boysen Widerstandskreise, denen sich im Laufe der Jahre mehr als 100 Gegner des Nationalsozialismus ganz unterschiedlicher sozialer Herkunft und weltanschaulicher Traditionen anschließen
Die Weiße Rose
Studenten schließen sich zu der weißen Rose zusammen und verteilen Flugblätter. Sophie Scholl und ihr Bruder sind wohl die Bekanntesten.
Jugendopposition
Wenige Jugendliche wehrten sich gegen die erzwungene Mitgliedschaft in der Hitlerjugend, jedoch meist (aus Unwissenheit) nicht gegen díe diktatur selbst. Trotzdem gab es u.a. Todesurteile.